Mit einem großen Bus reisten die Spielerinnen, Freunde und Eltern zum letzten Auswärtsspielnach Bodenheim an. Leider reichte der Platz nicht für alle Fans, so dass man noch auf Privatautos zurückgreifen musste.
In einer hochklassigen Oberliga-Partie bekamen die Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle geboten. Der HSV warf das erste Tor, aber der TV glich schnell aus und zog konsequent innerhalb von zehn Minuten auf 10:4Tore weg. Doch die Sobernheimerinnen kämpften zurück auf 10:8 und hielten diese Abstand bis zur Halbzeitpause (16:13). Vor allem fanden die HSV-Mädels keine Mittel, um die quirlige Kreisläuferin in den Griff zu bekommen. Sie setzte sich immer wieder am Kreis durch und warf Tor um Tor. In der zweiten Halbzeit glich der HSV zum ersten Mal mit 16:16 aus, und nach 40 Minuten ging er mit 23:24 in die Führung. Die Fans tobten, die Halle bebte, und die Mädels beider Seiten läuteten einen furiosen Endkampf ein. Fünf Minuten vor Schluss stand es noch 27:27, das Spiel war noch völlig offen. Der HSV stand mit einem Tor zurück, glich aber per 7-Meter wieder aus. Der TV warf noch ein Tor, und bekam dann Sekunden vor Schluss noch einen 7-Meter. Dieser wurde verwandelt, und so mussten sich die HSV-Mädels am Ende mit zwei Toren geschlagen geben. An den Fans lag dies jedoch nicht, die taten alles, um ihre Mannschaft lautstark,sogar mit Trommeln,zu unterstützen.
Sabine Teuscher war mit der Leistung ihrer Mannschaft sehr zufrieden. Für die Mädchen war der Abend ein unvergessliches Erlebnis. So war am Ende auch keiner traurig, dass es mit der Meisterschaft nicht geklappt hatte. Die Stimmung war den ganzen Abend hervorragend, und die Eltern bedankten sich anschließend mit einem leckeren Buffet. Tja, da könnten die Bodenheimer noch was lernen: trotz der vollbesetzten Halle gab es keinen Verkauf. Das wäre unserer Heidi nicht passiert !
Auf dem Rückweg legte man noch einen Stopp bei einer bekannten Fastfood-Kette ein.